CERN-Fahrt des FEG und des KOST vom 09. – 10.10.08
Wir, 48 wissbegierige Schüler und Lehrer aus der 12. und 13. Klasse vom FEG und vom Königin-Olga-Stift (KOST) wollten der Welt auf den Grund gehen, und auch die kleinsten Teilchen verstehen. Grundbasis: E=m·c² und das Wissen, dass die Strecke von der Sonne zur Erde genauso weit ist wie die Zeit vom KOST zu uns ans FEG: 8 Minuten. Somit wären wir auch schon bei einem wichtigen Teil der Physik, der Teilchenphysik, angelangt: Die Relativitätstheorie, ein Meilenstein der Weltgeschichte. Einstein hat sie entdeckt. Aber auch wir sind auf dem Weg in die Schweiz an einem Stein, dem Grenzstein, vorbeigekommen. In der Nähe von Genf, ganz unscheinbar, verbirgt sich unser Ziel CERN. Der Teilchenbeschleuniger des CERN, der LHC, ist trotz seines 27 km großen Umfangs für das bloße Auge unsichtbar, da er sich 50-150 m tief unter der Erde befindet. Das einzig Sichtbare des Teilchenbeschleunigers sind die an der Oberfläche liegenden Forschungszentren, LHCb, CMS, ATLAS und ALICE.Alle vier suchen nach den bis jetzt nur theoretisch vermuteten Teilchen und Zuständen. So ist der LHCb auf der Suche nach dem Higgs-Teilchen, das jedem anderen Teilchen seine Masse geben soll. Und ALICE ist auf die Untersuchung des Plasmazustandes spezialisiert, den zwei aufeinander geschossene Bleiatome erreichen sollen.
Somit versucht man zu erklären, was nach dem Urknall passiert ist, wo die Antimaterie hin ist und wie alles entstanden ist. Es gilt noch viel zu erforschen, denn bis jetzt wissen wir nur 4% von allem, der Rest ist dunkle Materie.
Falls man das Higgs-Teilchen nicht finden sollte, dann wissen wir, dass wir nichts wissen und auch nichts verstanden haben. Und die Physik könnte noch einmal von vorne anfangen.
Lukas Joost und Willi Yu, Kl.13
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