Hochseilgarten: 7a zwischen Himmel und Erde
Es lohnt sich, ein schönes Klassenzimmer zu haben. Man fühlt sich wohl, bekommt einen zusätzlichen Wandertag und kann an diesem noch eine besondere Erfahrung machen. Denn wir besuchten mit Frau Lahusen, Frau Rodrian und Frau Keim einen Hochseilgarten. Unsere erste Aufgabe war in diesem Garten mit Hilfe eines Seils vier schmale Balken in fünf Baumstümpfe einzupassen, damit wir über "sumpfiges Gebiet" zum sicheren Ufer gelangen konnten. Zunächst lief alles nach Plan, doch dann stürzten die ersten ab, mussten von vorne beginnen und einbeinig, mit geschlossenen Augen oder gar auf allen Vieren gehen. Wir unterstützten uns alle gegenseitig, es wurde eng auf den Balken, kippelig, kompliziert, aber – wir haben es geschafft! Wir waren stolz auf unsere konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit! Alle haben wir das rettende Ufer erreicht! Bei den nächsten beiden Aufgaben wurde ein Teil von uns angegurtet, von den anderen gesichert und kletterte ein Netz oder eine Leiter 12 Meter hoch. Der andere Teil balancierte in luftiger Höhe über schwankende Bretter, die von den Klassenkameraden durch Schnüre mit äußerster Konzentration einigermaßen im Gleichgewicht gehalten wurden. Alle Aufgaben hatten einen hohen Spaßfaktor und haben uns gezeigt, dass wir nicht nur gut zusammenarbeiten, sondern dass wir uns auch aufeinander verlassen und uns vertrauen können. Es hat uns allen gefallen und wir gingen glücklich zurück. Also: Schmückt eure Klassenzimmer! Es lohnt sich!(Carlos Woern, 7a)
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