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Kindermuseum

Seit Wochen ist es dienstags spannend: Schüler experimentieren im Werkraum und es macht allen Beteiligten Spaß.
Neuartig dabei ist diese Unterrichtsform auch: Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 9 – 12 sind die Lehrer; sie betreuen als Mentoren ihre Mitschüler aus den Klassen 5 bis 11.
Und wie kam es dazu? Zwei glückliche Umstände trafen zusammen: 1. Herr Bär vom Kindermuseum Stuttgart & Region e.V. suchte eine Schule, welche bei der Erprobung der Experimente für eine geplante Mitmachausstellung in Chemie mithelfen wollte.
2. Wir wollten als Gymnasium mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt nach Physik, Biologie und Naturwissenschaft und Technik auch die Chemie stärker in den Fokus unserer Schüler stellen.

Und jetzt werden an acht Dienstagen die für die Ausstellung vorgesehenen Experimente in drei Durchgängen von jeweils acht Schülern unterschiedlicher Stufen durchgeführt, anschließend von den Teilnehmern evaluiert um dann ggf. verändert zu werden. Immerhin etwa 40 % unserer Schülerschaft – etwa dreißig Betreuer und 192 experimentierende Schülerinnen und Schüler machen sich mit Chemieversuchen aus verschiedenen Erlebniswelten vertraut: im Labor des Geheimagenten, in einer Parfümerie, in einer Küche oder in einem der fünf weiteren Themenbereiche. Weil jedes einzelne Experiment von Schülergruppen verschiedener Jahrgangsstufen ausprobiert wird, kann die Attraktivität und Wirkung der Versuche nach Altersstufen getestet und beurteilt werden. Ein Lob an die Betreuer(innen), denen diese neue Rolle soviel Spaß macht, dass sie im kommenden Jahr wieder dabei sein wollen, wenn das FEG – wie geplant – mit Grundschulen in Chemie kooperieren wird.
(Winfried Barthen)

Weblinks zum Thema:
> Kindermuseum Stuttgart
> Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung

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