MOGONTIACVM - Exkursion der Klassenstufe 8 nach MAINZ alias MOGONTIACVM
Im März fuhren wir im Rahmen der Projekttage mit der gesamten Klassenstufe 8 per Zug nach Mainz, um uns dort das Museum für antike Schifffahrt anzugucken. Hierbei sollte bei den Naturwissenschaftlern besonders auf den Schiffsbau und die Architektur geschaut werden, und bei den Lateinern mehr auf den geschichtlichen Hintergrund der Römer am Rhein. Die Hinfahrt verlief entspannt und wir waren alle gut gelaunt, als wir in Mainz ankamen. Zuerst besichtigten wir die Reste eines römischen Theaters und gingen anschließend zu unserem Hauptziel: dem Museum für antike Schifffahrt. Dort gab es sehr viele Dinge zu betrachten und r zu bewundern, von riesigen original nachgebauten Kriegsschiffen über Ausgrabungsfunde (z.B. Speerspitzen, Werkzeug), alte Steinreliefs und am Computer nachempfundenen Zeichnungen bis hin zu echten Überresten von alten Schiffen der Römer, die beim Bau eines Hotels am Rheinufer gefunden wurden. Nach dem interessanten Aufenthalt im Museum wurde einem erst mal so richtig bewusst, was für wahnsinnige Ideen die Menschen damals im alten Rom schon hatten und wie sie auch in die Tat umgesetzt wurden.Nach dem Besuch im Museum machten wir dann einen gemütlichen Spaziergang am Rheinufer entlang, gingen unter der Römerbrücke durch und ließen eine im Zug selbstgebastelte FEG-Papierflotte (in Form von kleinen Papierschiffchen) auf dem Rhein zu Wasser. Auch wenn man an dieser Stelle bemerken muss, dass dieses Projekt nur bedingt erfolgreich war, weil die Schiffchen durch den starken Wind und die recht hohen Wellen sofort untergingen, war es trotzdem sehr spaßig. Außerdem vesperten wir dann noch mehr oder weniger gemütlich am Rheinufer, während uns der eisige Wind um die Ohren blies. Als letzte Sehenswürdigkeit in Mainz betrachteten wir noch die Jupiter-Gigantensäule
Als nächstes durften wir uns dann 1 ½ Stunden lang in der Mainzer Innenstadt die Beine vertreten und tun, was wir wollten - ich denke, das gefiel uns Schülern noch mit am besten!
Doch auch nach so einem erlebnisreichen Tag mussten wir die Heimfahrt antreten. Dies hört sich zwar einfach an, wurde jedoch schnell sehr kompliziert und anstrengend: Nachdem unser Zug nach Stuttgart schon eine Stunde Verspätung hatte und die Bahnstrecke laut Ansage gesperrt war, nahmen wir einen Zug nach Frankfurt, um dann dort einmal quer über den ganzen Bahnhof zu rennen, weil fast zeitgleich mit der Ankunft in Frankfurt unser Anschlusszug nach Stuttgart abfuhr. Wir erwischten alle etwas abgehetzt den Zug und als wir dann gemeinsam auf dem Boden eines übervollen Inter - City - Express saßen, ging die Heimfahrt dank unserer guten Laune und der verständnisvollen Mitreisenden wie im Flug vorüber.
Man sieht wieder mal, wie schnell ein ganz normaler Ausflug zu einem kleinen Abenteuer werden kann. So bleibt uns allen die Erinnerung an einen tollen Tag in Mainz mit Kultur und hohem Spaßfaktor (und natürlich einer verrückten Zugfahrt).Ein ganz großer Dank geht natürlich auch an die Lehrer, die diesen Ausflug organisiert und uns den ganzen Tag tapfer begleitet haben: Frau Lahusen, Frau Hill, Herr Jurich und Herr Gapp!!!!
( Maximilian Georgi, 8b)
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