MINT3000 in Berlin: ExzellenzCluster lädt ein
Vier naturwissenschaftlich besonders interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10b des Friedrich-Eugens-Gymnasiums und ihr Physiklehrer hatten kurz vor Weihnachten an drei Tagen die Gelegenheit, im Schöneberger Rathaus in Berlin ganz nah in Kontakt zu führenden Vertretern aus Wirtschaft, Forschung und Bildungspolitik zu treten. An ausgewählten Instituten der Berliner Forschungs- und Entwicklungs-"Szene" konnten sie daraufhin experimentieren und einen profunden Einblick in spannende Arbeitsplätze der Zukunft gewinnen.
Das sich aus etwa 100 naturwissenschaftlich orientierten Gymnasien aus ganz Deutschland rekrutierende MINT-EC Netzwerk hatte besondere Gäste für den Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern gewonnen. Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Minister Henry Tesch, brachte etwas Außergewöhnliches als Präsent: Die Schirmherrschaft der KultusMinisterKonferenz - deren Vertreter sonst die länderspezifischen Bildungs-Besonderheiten wie ihre Augäpfel hüten, sind von der Förderung der naturwissenschaftlich-technischen Bildung durch den MINT-EC Verein so überzeugt worden, dass sie diese deutschlandweite, Ländergrenzen sprengende Initiative sichtbar würdigen und unterstützen wollen – eine hoffnungsvolle Perspektive in die Zukunft der Bildungspolitik.Wolfgang Gollup vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall unterstrich das Interesse der Industrie an begabten, interessierten jungen Menschen. Er öffnete den Blick in glänzende Berufsaussichten für naturwissenschaftlich-technisch interessierte Schülerinnen und Schüler. Durch die Beteiligung der Industrie innerhalb des Netzwerkes wird Schülerinnen und Schülern der beteiligten Schulen eine frühzeitige Kontaktaufnahme zu den entsprechenden Berufsfeldern durch Workshops und Praktika in den Schulferien auf hohem Niveau ermöglicht.
Als Ausrichter der Berliner Tage stellte Frau Hannelore Wessel-Segebade der Deutschen Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung stellvertretend die Angebote und Initiativen der Forschungsinstitute und Hochschulen im Berliner Großraum dar. Durch die
Teilnahme der Hochschulen an einem Netzwerk mit naturwissenschaftlich orientierten Gymnasien können Schülerinnen und Schülern hochspannende Studien- und Berufsmöglichkeiten kennenlernen, die in den Medien weniger auftrumpfend präsent sind.
Exkursionen zu Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen mit Experimentierprogramm, historische Stadterkundungen und eine unterhaltsame Abschluss-Gala ließen die MINT300-Veranstaltung zu einem echten Highlight anspruchsvoller "Bildungs-Events" werden, so dass sich Maja Merz, Ingrid Siluk-Reichenbach, Tobias Jetter und Massimo Casale mit neuem Elan dem naturwissenschaftlich-technischen Unterricht an ihrer Schule, dem Friedrich-Eugens-Gymnasium, zuwenden. Denn für die Zukunft hat sich ebenfalls gezeigt: mit Humboldt-Universität und Technischer Universität ist selbst für Stuttgarter Schüler Berlin ein potentieller Studienort mit vorzüglichen wissenschaftlichen Instituten, bezahlbarem Wohnraum, hervorragendem Nahverkehr, bei dem man locker auf das Auto verzichten kann, günstigen Lebenshaltungskosten und natürlich einem exzellenten kulturellen Angebot.
(Norbert Jurich)
Bilder und Pressetexte zum Thema:
> www.mint300.de
(Schülerberichte "under construction")
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