Die Neuausstattung des Computerraumes am FEG
Das Schuljahr 2005 stand ganz im Zeichen der Neuausstattung des Computerraumes. Die Planung geht noch auf meinen Vorgänger zurück, der den Antrag an die Stadt Stuttgart formuliert hatte. Ziel war nicht nur die turnusmäßige Aktualisierung der Computer-Hardware, sondern auch eine Aufstockung der Schülerarbeitsplätze von bisher 16 auf 32, da die für die Erfüllung der aktuell gültigen Bildungsstandards notwendigen Kompetenzen und Inhalte in allen Fächern gleichermaßen Berücksichtigung finden sollen und also im Klassenverband zu unterrichten sind. Dabei sollte natürlich jeder Schüler einen eigenen PC für die Arbeit zur Verfügung haben.Schon vor den Sommerferien gab es erste Gespräche mit einem Vertreter des Schulverwaltungsamtes (das für die Beschaffung und Finanzierung der Geräte zuständig ist) und einer Möbelfirma, bei denen die räumlichen Möglichkeiten am FEG und Varianten der Ausstattung geklärt wurden. Bei der zeitlichen Planung war zu berücksichtigen, dass der Betrieb mit der alten Hardware so lange wie möglich störungsfrei weiterlaufen sollte, so dass ein Umbau in den Herbstferien günstig schien.
Allein zwei Tage dauerte es, die beiden alten Schränke mit Installationsdisketten und Handbüchern, Kabeln und ausgemusterten Laufwerken leer zu räumen, da alles auf eine weitere Nutzung zu prüfen war. Es sollte dann nur ein letzter klärender Anruf beim Schulverwaltungsamt sein, um die besprochenen Termine noch einmal bestätigt zu bekommen, es war jedoch der Beginn einer längeren Schreckenszeit: unser Sachbearbeiter war erkrankt, der ihn vertretende Kollege wusste von einem Auftrag am FEG gar nichts! Da am SVA alle Fäden zusammenlaufen, versuchte man dort buchstäblich über Nacht, von allen betroffenen Stellen die notwendigen Informationen zu bekommen. Auch wenn insgesamt nur fünf Firmen beteiligt waren, so gab es doch nur eine mögliche, sinnvolle Reihenfolge für die Ausführung der jeweiligen Teilarbeiten – und dieser Terminplan war nun durcheinander geraten.
Wider erwarten gelang es dann doch, den Ausbau und Abtransport der alten Möbel, die Grundreinigung des Raumes, den Einbau der neuen Tische mit neuen Stromkreisen und den Aufbau einer neuen Netzwerkverkabelung kurzfristig zu koordinieren. Gekrönt wurden unser aller Bemühungen durch die dann folgende Nachricht: wegen der angespannten Lage am Weltmarkt für Mikrochips hat der PC-Hersteller Lieferschwierigkeiten. Wir hatten dann zwei gute Monate einen glänzend neu eingerichteten Computerraum – ohne Computer!
Als Mitte Dezember schließlich
geliefert und installiert werden konnte, ergaben sich bald weitere kleine
Schwierigkeiten. Die Details würden den Rahmen dieses Artikels
sprengen (können aber bei den Kollegen erfragt werden, die in dieser
Zeit auf die harmlose Frage, wie es mir geht, eine längere Tirade geduldig
ertragen mussten). Das wirklich Gute aber: Der Betrieb verläuft
seither nahezu problemlos und der Raum ist trotz erfreulich intensiver
Nutzung in sehr gutem Zustand, so dass ich ganz entspannt auf die
rund sieben Jahre blicke, die das FEG mit diesen Computern auskommen
muss!(Christian Rehm, Netzwerkberater)
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