Studienfahrt Prag 2009
Die Frage ist einfach: Wie berichtet man wohl am authentischsten über eine einzigartige Studienfahrt nach Prag? Die Umsetzung ist allerdings gar nicht so einfach. Wir entschieden uns einen Mitschüler erzählen zu lassen...Am Montag, den 6. Juli 2009 sind wir früh morgens mit dem Zug von Stuttgart aus losgefahren. 6.40 Uhr ist früh für uns, sehr früh. Aber wir hatten ja die unglaublichsten Dinge über die "Goldene Stadt" gehört und so wollten wir einfach nur so schnell wie möglich in Prag ankommen.
Nach rund neun Stunden Zugfahrt, dem Einchecken in unser Hotel "Belvedere" und einem etwas außergewöhnlichen Abendessen machten wir uns zusammen mit Frau Schnetz und Herrn Einsele auf zu einem kleinen Spaziergang, bei dem wir einen kleinen Überblick bekamen, wie wir uns in Prag zurecht zu finden hatten.
Einige von uns konnten es nun kaum erwarten, in Europas größte Disko "Karlovy Layne" einzufallen, während der Rest den Abend eher ruhig, in einer kleinen Kneipe, ausklingen ließ.
Nach einem stärkenden Frühstück erhielten wir am nächsten Vormittag eine Führung durch die wunderschöne Altstadt, vorbei an der astronomischen Uhr und der Karlsbrücke. Um die Mittagszeit erholten wir uns, kräftigten uns mit Pizzabrot oder wahlweise Chicken Wings und flanierten am Marktplatz in der heißen Mittagssonne.
Das Nachmittagsprogramm sah eine Führung durch das jüdische Viertel vor. Wir besichtigten mehrere Synagogen, unter anderem die berühmte spanische Synagoge. Der Tag war lang, aber noch nicht lang genug für uns. Gegen Abend machten wir uns geschlossen auf den Weg in die Disko und hatten eine wunderbar witzige und tanzreiche Nacht.
Ein wenig klein waren die Äuglein noch am Mittwochmorgen, als wir wieder einmal das Hotel verließen. Wir fuhren mit dem Bus nach Theresienstadt und erhielten dort eine sehr eindrucksvolle Führung.
Nach einer wieder einmal kurzen Nacht für viele war es auch schon Donnerstag. Mit dem Stadtbus ging es zur Prager Burg und an diesem Tag führte uns kein anderer als U. Einsele durch den Stadtteil Hradschin. Viele interessante, kleine Geschichten gab es zu hören über das Goldene Gässchen, den Veitsdom und die deutsche Botschaft. Wir genossen noch einmal die schöne Aussicht, die man von dort oben auf die Stadt hat und verbrachten den Rest des Nachmittags beim Bummeln und Schlendern. Am Abend ging es, wie kaum anders erwartet, noch einmal feiern und tanzen.
Viel zu schnell war es Freitag, denn nun mussten wir unsere sieben Sachen packen, letzte Besorgungen machen, wie zum Beispiel eine Postkarte an Mami und Papi schreiben (schließlich ist man nicht jeden Tag in Prag), und dann war auch schon die Zeit gekommen, um wieder in den Zug zu steigen und voll schöner Erinnerungen nach Hause zu fahren. Wir danken Frau Schnetz und Herrn Einsele für diese wunderbare Studienfahrt.
(Julia Wagner, 12)
> Bericht von der Studienfahrt 2010
> Bericht von der Studienfahrt 2008
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