Zum 2.Mal: Rennteam der Uni Stuttgart am FEG.
"Studienbotschafter Technik" mit Botschaft, Theorie und Rennwagen.
Eine außergewöhnliche Präsentation gab es
beim Herbstfest des FEG zu bestaunen. Im Foyer begrüßte ein echter Formel
Bolide die Besucher. Die "Studienbotschafter Technik" des Formula-Student-Teams
der Universität Stuttgart hatten nicht nur ihren Rennwagen mitgebracht, sondern
waren auch bereit, Rede und Antwort über ihr besonderes Projekt zu geben.
Sie erläuterten Schülern, interessierten Eltern und Besuchern Karosserie,
Sicherheitselemente und Fahrwerkskonzeption. Formel1-hafter Motorenlärm im
Pausenhof begleitete die Ausstellungseröffnung durch Dr. Kupferschmidt vom
Wirtschaftsministerium, als Schüler des FEG mit Modellsport-Wagen über den
Asphalt heizten. Auch die F1-Engineering-Group des FEG präsentierte die ersten
Windkanal-Tests ihres neuen Rennwagens, mit dem sie im Februar 2010 an der
Süddeutschen Meisterschaft der "formula1 in schools" teilnahm.
Bereits
im letzten Schuljahr hatte Frau Kurz vom Württembergischen-Ingenieur-Verein
im VDI mit dem FEG Kontakt aufgenommen, als sie im Arbeitskreis Wirtschaft
und Gymnasien von dem Engagement des FEG bei der "Formel" hörte. Die Idee,
Studenten der Universität Stuttgart als Studienbotschafter Technik an Gymnasien
zu schicken, war im Zusammenwirken mit dem Wirtschaftsministerium bereits
in der Vorbereitung. Verwirklicht wurde diese Idee im Oktober 2009, als zwei
Ingenieure in Spe gemeinsam mit Frau Kurz den Schülern des Profilfaches Physik
12 Einblick in das Studium der Ingenieur- und Naturwissenschaften gaben und
darüber hinaus Einblick in die Konstruktion ihres Rennwagens. Beeindruckend
waren die Fortschritte innerhalb zweier Modelljahrgänge, Antriebsstrang und
Radaufhängung, Alu- und Karbon-Felgen halbierten ihr Gewicht. Die Ausstellung
des Rennautos wurde auf einen späteren Termin gelegt, damit am Herbstfest
eine breitere Schulöffentlichkeit daran teilhaben konnte. Zu diesem Termin
konnten wir auch Dr. Kupferschmidt vom Wirtschaftsministerium begrüßen, welcher
zwar sein Erstaunen darüber äußerte, dass die Presse zu diesem Ereignis am
FEG nicht erschienen war, aber das große Interesse der Schülerinnen und Schüler
auch an seinem Berufsfeld nahm in schnell für weitere zwei Stunden in Anspruch.(Norbert Jurich)

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