TECH@SCOOL – ein Programm der Daimler-AG am Friedrich-Eugens-Gymnasium
Tech@school heißt das Projekt von Daimler, das 2010 bundesweit an 100 Schulen stattfindet. Das Unternehmen will damit bei Jugendlichen frühzeitig Begeisterung für Technik wecken, ihnen Einblick in die Ingenieurstätigkeit geben und zeigen, wie spannend die technischen Herausforderungen in der Green Technology sind.
Ingenieur Heiko Beil war Ende Februar in den NwT-Unterricht des FEG gekommen. Herr Beil ist Ingenieur im Mercedes-Benz Untertürkheim und sorgt in seinem Alltag dafür, dass die Dieselmotoren möglichst effizient und sauber arbeiten: Sein Ziel im FEG: Schüler der Klasse 8b sollten die Arbeit eines Ingenieurs und die Grundlagen einer sauberen umweltfreundlichen Antriebstechnik mit der Brennstoffzelle kennenlernen.
Sein eigenes Arbeitsfeld konnte er begeistert vorstellen und man musste den Eindruck gewinnen, dass ihm seine Tätigkeit beim Daimler große Freude macht. Die Schüler staunten nicht schlecht, was sie aus den Gebrauchsspuren der im Einsatz gewesene Motorenteile reihum betrachtend und ertastend erkennen konnten.
In der zweiten Doppelstunde folgte zunächst
Theorie: Herr Beil stellte multimedial die Arbeitsweise der Brennstoffzelle
vor und beschrieb den praktischen Einsatzes der Brennstoffzelle in Bussen
und PKWs der Firma Daimler.Dann folgte die Experimentierphase: Herr Beil brachte einige Modellautos einem Elektromotor allerdings ohne Batterien mit. Der Antrieb sollte durch Solarzellen oder durch eine Brennstoffzelle erfolgen.
Ein Overheadprojektor leistete gute Dienste: Licht erzeugte in Solarzellen eine Spannung und die stellte in den Brennzellenkammern aus Wasser Wasserstoff her. Beim Betrieb des Modellautos war es dann umgekehrt: In den Brennstoffkammern reagierte der Wasserstoff des Wassers mit Sauerstoff. Dabei entstand elektrische Energie, welche die Flitzer antreiben sollte und als Nebenprodukt Wasser lieferte.
Und nun folgten spannende "Rennen" der 5 Schülergruppen mit ihren Fahrzeugen in verschiedenen Kategorien: zuerst ausschließlich mit Solarzelle, dann nur mit der Brennstoffzelle und zum Schluss die Hybridfahrzeuge mit Solar und Brennstoffzelle. Die Zeiten wurden gemessen und die Geschwindigkeiten und somit die Sieger ermittelt.
Gerade die Verbindung von Theorie und der Praxis mit den Fahrzeugmodellen fanden die Schüler spannend und es zeigte sich, dass die Berichte eines Praktikers über Zukunftstechnologien viel authentischer ankommen als die traditionelle Unterrichtsarbeit. Herzlichen Dank an den Ingenieur Herrn Beil, schließlich hat Schülern die Lust auf Technik verstärkt.
(Winfried Barthen)
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