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MINTec Schule
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

 

 

Theodor Heuss Preis an die russische Menschenrechtsorganisation Memorial International

1AFF2248 2FCF 41E7 B1DE F3E38A4205BCAm 7.5.2022 wurde der 57. Theodor Heuss Preis verliehen. Die Stiftung kürt jährlich engagierte Einzelpersonen, Initiativen und Organisationen, die sich für die Demokratie einsetzen. Dieses Jahr erhielt die russische Menschenrechtsorganisation Memorial International als weltweites Vorbild für Zivilcourage und mutige Menschenrechtsarbeit den Preis. Die drei Vorstandsmitglieder von Memorial International, der Vorsitzende Ian Rachinskii, das geschäftsführende Vorstandsmitglied Elena Zhemkova und die Mitbegründerin Irina Scherbakowa, nahmen im Weißen Saal des Neuen Schlosses den Preis entgegen.

Wir waren als Schule eingeladen und haben uns sehr gefreut, bei der diesjährigen Preisverleihung dabei zu sein.

 

 

Der Pädagogische Tag am FEG am 30. März 2022

CEF0B508 32AB 4FBA 8E39 DB60CB65376A"Wie können und wollen wir die Demokratiebildung an unserer Schule weiter stärken?" - unter diesem Motto stand in diesem Jahr unser Pädagogischer Tag am FEG. Einen ganzen Tag lang haben sich die Lehrkräfte und die Schulsozialarbeit des FEG, einige Eltern und viele Schülerinnen und Schüler untereinander, aber auch in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten vom Zentrum für Schulentwicklung und Lehrerbildung, zu diesem Thema ausgetauscht. Die Veranstaltung fand im Format eines Barcamp statt. Nach einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, in vier aufeinander folgenden Zeitschienen an sogenannten Sessions ihrer Wahl teilzunehmen. In einer gemeinsamen Schlussrunde konnten wir uns abschließend über die Inhalte, an denen wir in unseren Sessions intensiv gearbeitet hatten, austauschen.

Nun wollen wir uns auf den Weg begeben und an diesen Themen weiter feilen und uns fortbilden, dass die Ideen und Impulse Einzug in unser Schulleben halten. Wir wollen Projekte etablieren, wiederbeleben und vertiefen.

Der Pädagogische Tag war eine inspirierende und gelungene Veranstaltung. Gemeinsam werden wir nun die Demokratiebildung an unserer Schule weiter stärken.

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Die Klasse 10a nimmt am Planspiel "Festung Europa?" teil

Wegen des Krieges in der Ukraine sind in den vergangenen Wochen bereits mehrere Millionen Menschen geflohen. Viele suchen in Polen, Ungarn, Moldawien oder der Slowakei Schutz. Aber auch in Deutschland sind bereits viele Schutzsuchende angekommen und die Zahlen werden sicherlich noch weiter steigen!

F563FBB3 CC39 4D83 A193 9D419343F284Gleichzeitig sind auch die Bilder von überladenen Flüchtlingsbooten und überfüllten Auffanglagern der letzten Jahre noch aktuell und die grundsätzliche Frage zur Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU weiterhin ungeklärt. Denn seit die Binnengrenzen in der EU gefallen sind, kontrollieren die Mitgliedstaaten die Außengrenzen gemeinsam. Flüchtlinge und Asylsuchende sind deshalb nicht mehr nur eine Aufgabe, der sich die jeweiligen Einzelstaaten stellen müssen, sondern es ist eine gemeinsame Aufgabe aller EU-Staaten.

Im Planspiel "Festung Europa?" hatte die Klasse 10a am Montag, den 14.03.2022, die Möglichkeit sich intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen und sich in der Simulation einer Sitzung des europäischen Rats nicht nur inhaltlich mit den Herausforderungen einer gemeinsamen Flüchtlingspolitik zu beschäftigen, sondern auch nachzuvollziehen, wie komplex ein Einigungsprozess unter 27 unterschiedlichen Mitgliedstaaten sein kann.

 

Aktion für den Frieden am 11.03.2022

2168ECCF 73A6 4319 A0D2 4B6D2CF07B9EDie Schulgemeinschaft hat eine große Friedensaktion auf dem Pausenhof gestartet. Damit wollten alle Schülerinnen und Schüler, alle Lehrerinnen und Lehrer und alle an der Schule Mitarbeitenden ein Zeichen für Frieden in Europa und auf der ganzen Welt setzen und Solidarität mit allen vom Krieg betroffenen Menschen bekunden. Eine riesige Friedenstaube, die zuvor einige Schülerinnen auf ein Leintuch gemalt hatten, wurde am Schülerhaus gehisst und viele Plakate, auf denen Friedensbekundungen gemalt waren, wurden in die Höhe gehalten. Einige Schülerinnen und Schüler bildeten gemeinsam das Friedenszeichen und nach zwei großartigen Ansprachen zweier Schüler sangen alle gemeinsam "Give Peace a Chance" von John Lennon.

Wir zeigen uns solidarisch mit den Menschen in der Ukraine und mit allen anderen, die ihre Heimat aufgrund von Krieg oder Verfolgung verlassen müssen.

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Diversity-Aktion: Das FEG erstrahlt in den Regenbogenfarben

3FD7C235 88DC 4BAE BB11 EDAFF485D82DAnlässlich des Valentinstags am 14.2. starteten die SMV und die Technik-AG eine Aktion zur Diversität am FEG. Für eine Woche wurden der Eingangsbereich, das Foyer und das Treppenhaus in ein stimmungsvolles Regenbogenlicht getaucht.

Das FEG setzt so ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz. Wir sind eine bunte Schule, die jeder Art von Hass und Rassismus geschlossen entgegentritt. Bei uns lernen und arbeiten Menschen unterschiedlicher Religion, Hautfarbe, Kulturkreis und sexueller Orientierung zusammen. Diese Vielfalt ist eine Bereicherung für unsere Gemeinschaft und darauf sind wir stolz!

Um auf die Aktion aufmerksam zu machen, erstellten Schülerinnen und Schüler der 9c Plakate, welche im Foyer ausgestellt wurden.

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Fotowettbewerb am FEG würdigt "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"

B0F48EAB 8B9C 4B7F 91D7 A926DB03912DMöglichst kontaktfei umzusetzen und doch von allen wahrzunehmen und dann auch noch für alle sichtbar - so musste die Idee sein, mit der das Jubiläumsjahr "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" am FEG unter Corona-Bedingungen mitgefeiert werden sollte. Also ein Fotowettbewerb! - beschloss die Gruppe "Schule gegen Rassismus". Jüdisches Leben sollte in Stadt und Land mit offenen Augen und einer Handykamera festgehalten werden und auf dem FEG-Moodle hochgeladen werden.

Am Ende lagen der Jury 11 ebenso einfallsreiche wie aussagekräftige Beiträge vor. Wahl des Motivs, Botschaft und Aussage sowie die künstlerische Gestaltung waren leitend bei der Auswahl der drei Preise - und die Entscheidung war richtig schwer, für jedes Bild bzw. jede Bildergruppe sprachen viele Argumente!

Die Fotos der Preisträgerinnen und Preisträger sind im FEG ausgestellt.

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Erster Platz beim Stadtradeln 2021!

Im Sommer nahm das FEG am Stuttgarter Stadtradel-Wettbewerb teil und belegte in der Gesamtwertung aller Stuttgarter Schulen den 1. Platz!

stadtradeln3Beim Stadtradeln geht es darum, 21 Tage lang möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Die 75 Teilnehmer für das FEG erreichten zusammen stolze 9651 km - das entspricht etwa 176 kg CO2! Zu dem anfangs kleinen Lehrer-Team stießen schnell zahlreiche Schüler/innen hinzu. Außerdem konnte eine Fahrradtour der Klasse 10c am Wandertag glücklicherweise in die Wertung einbezogen werden. Große Unterstützung bekam das Team zusätzlich durch einige Eltern und Mitarbeiter/innen.

Der 1. Preis beinhaltete einen RadCheck für die ganze Schule: es kamen für einen ganzen Vormittag Mechaniker an die Schule und überprüften die Räder. Kleinere Probleme wurden sofort behoben: Bremsen einstellen, Reifen aufpumpen, Reflektoren anbringen, Ketten ölen... Dieses Angebot kam gut an, so dass drei Mechaniker den ganzen Vormittag lang jede Menge zu tun hatten.

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Wir gratulieren den Teilnehmer/innen sehr herzlich und freuen uns schon darauf, den eigenen Kilometer-Rekord in der nächsten Runde zu überbieten!

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Michael Kashi von der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg war am 10.11.2021 zu Besuch am FEG

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Diesem Jubiläum sind in diesem Jahr die Jüdischen Kulturwochen Stuttgart 2021 gewidmet. Für uns am FEG bedeutet das, neben einem Blick in die Vergangenheit auch einen Blick in die Zukunft zu richten und uns zu fragen: Wie gestaltet sich jüdisches Leben aktuell und welche Perspektiven bieten sich trotz wachsender Polarisierung der Gesellschaft und verbreitetem Antisemitismus? Uns interessieren in diesem Zusammenhang besonders jüdische Biografien. Michael Kashi, in Israel geboren und in die Bundesrepublik Deutschland eingewandert, ermöglichte in einem Schülergespräch an unserer Schule Einblicke in seine ganz besondere Biografie und sein Leben.

 

"Wir leben doch wie jede andere Familie hier...!" FEG gestaltet am 9.11.21 Gedenkfeier zur Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938

 "Wir leben doch wie jede andere Familie hier in Stuttgart und haben nichts falsch gemacht! Ich verstehe das einfach nicht! Wir sind doch auch nur Menschen..." - genau so hätte Heinz Stern in seinem Tagebuch die Qual der Ausgrenzung und Verfolgung an seiner Schule festhalten können, im Hintergrund das Klavierspiel seiner Schwester Ruth und vor sich den steinigen Weg als vierzehnjähriger Emigrant und als einer der wenigen Überlebenden seiner Familie.

Bei der Gedenkfeier am 09.11.2021 zur Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 nahmen diese fiktiven Zeilen von Victoria A. und Liel P. aus der Klasse 9 die vielen Anwesenden mit in die Not ehemaliger jüdischer Schüler des FEG in der Zeit des Nationalsozialismus. Ein innerer Monolog des Kämpfers im jüdischen Untergrund, Kurt Reilinger, geschrieben und vorgetragen von Marina H. und Rebecca S. aus der Klasse 10, ließ alle das innere Ringen in den letzten Lebensminuten des tragisch Verunglückten spüren. Und mit einem Brief Hermann Stettiners, kurz vor seiner Inhaftierung und Deportation an seine Frau Margot im sicheren England gerichtet, rückte - an diesem Tag besonders stark - Antonia W. (auch Klasse 10) Angst und Sehnsucht des später in Auschwitz Ermordeten in unser aller Bewusstsein. Eingerahmt von biografischen Skizzen und historischen Zeugnissen zur Nacht des 9. November 1938, vorgetragen von Lisa R., Adrian W., Jil H., Hannah B., Chiara F. und Oskar O. (alle Klasse 10), standen die drei ehemaligen Schüler im Zentrum der Gedenkfeier.

Eingeladen zur Feier "Wider das Vergessen" hatte der Bezirksvorsteher West, Herr Mellert, im Namen des Bezirksbeirates in den Otto-Hajek-Saal des Bürgerzentrums. Ihm war die Ausrichtung einer Gedenkstunde im Viertel schon lange ein Anliegen - und trotz widriger Umstände wurde die Zusammenkunft nun Wirklichkeit. Mahnende Worte von Herrn Russmann (Mitglied des Bezirksbeirates) und ein herzlich-impulsiver Aufruf zum aktiven Engagement durch Herrn Ehret (Jugendrat Stuttgart-West) gaben der Aktion die nötige politische Dimension.

Zusammen mit den berührenden Klängen des Musik-Leistungskurses von Florian Löthe gingen die zahlreich erschienenen Besucher und Besucherinnen den Weg der Erinnerung mit. Die "Todesfuge" des Dichters Paul Celan fasste in einem bedrückenden und ungemein ausdrucksstarken Vortrag durch die Theater-AG unter Natalia Jipp das Grauen des millionenfachen Mordes in bittere Worte. Erst der feine Humor, den die Theater-AG, geleitet von Jana Kirsch, auf die Bühne brachte, ließ das Publikum wieder Luft holen: Die so expressiven wie anrührenden Passagen des Stückes "Ab heute heißt du Sara", nach Erinnerungen Inge Deutschkrons, mit jugendlichem Schwung und zarter Hilflosigkeit zugleich brillant in Szene gesetzt, gaben den Worten Stefan Wilkings Recht: Hier haben Schüler und Schülerinnen des FEG gezeigt, wie viel Kraft in ihnen steckt, um gegen Antisemitismus ein authentisches, deutliches und sichtbares Zeichen zu setzen. Zuletzt haben wir alle den Auftrag, mit der Erinnerung an die jüdische Vergangenheit das drohende Vergessen zu übertönen: "Those were the days, my friend..." - damit wir uns für das jüdische Leben, das uns wieder bereichert, stark machen und mit ihm die Vielfalt unserer Gesellschaft gegen alle Angriffe verteidigen können.

Ihr wart großartig - ein ganz großer Dank an alle, die mitgemacht haben!

 

Berufsorientierung am FEG

Im Rahmen der Berufsorientierung findet in der Kursstufe unserer Schule ein berufsinformation3Berufsinformationstag statt. Der Tag beginnt mit einem einführenden Vortrag zur Berufsorientierung durch eine unserer Schule zugeordneten Mitarbeiterin der Bundesagentur für Arbeit. Anschließend führen die Schülerinnen und Schüler einen Orientierungstest sowie einen Fähigkeitstest durch. Die Testergebnisse beinhalten mögliche passende Studienfach- und Berufsempfehlungen.

Im weiteren Verlauf des Tages lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Informationsquellen und Informationsmedien kennen und können durch gelenktes Recherchieren entsprechende Techniken zielorientiert einsetzen. Damit können die Schülerinnen und Schüler selbstverantwortlich eigene Suchstrategien entwickeln und anwenden. Besonders anschaulich wird der Berufsinformationstag durch Studentinnen und Studenten, die als Studienbotschafter in die Schule kommen und umfassend über die Zeit nach der Schule informieren. Die Schülerinnen und Schüler haben dabei auch die Gelegenheit in Kleingruppen verschiedene Studiengänge der Studienbotschafter kennenzulernen. Dieser Berufsinformationstag möchte somit dazu beitragen, die Überlegungen zu der Zeit nach dem Abitur zu konkretisieren und zu erleichtern. Ergänzt wird dieser Prozess durch einen Studieninformationstag der Hochschulen und Universitäten und die Möglichkeit Berufsmessen zu besuchen. Besonders gewinnbringend sind auch Einzelgespräche mit der Berufsberaterin der Bundesagentur für Arbeit, die regelmäßig in unserer Schule Beratungsgespräche anbietet.

 

Ben Salomo besucht das FEG

Wer ist Ben Salomo?

Ben Salomo (bürgerlich Jonathan Kalmanovich) ist ein Deutschrapper, der vor allem mit seiner Fernsehshow "Rap am Mittwoch" bekannt wurde, die bis 2018 im Fernsehen jeden zweiten Mittwoch ausgestrahlt wurde. Er selbst gehört der jüdischen Religion an, und kann deswegen sehr gut von seinen Erfahrungen berichten. Geboren wurde er 1977 in einer Stadt in Israel. Mit vier Jahren ging es nach Berlin, wo die Familie die Großeltern besuchen wollten. Der Besuch streckte sich aber mit der Zeit, dann entschieden sich seine Eltern mit ihm dort zu bleiben. Heute lebt er in Berlin-Schöneberg und ist Vater von zwei Kindern.

BenSalomo1Am Montag, den 27.09.2021, kam Ben Salomo an unsere Schule um uns von seinen Erfahrungen mit Antisemitismus in der Rap-Szene und im Alltag zu erzählen. Der Besuch von Ben Salomo wurde von Schule ohne Rassismus, in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung organisiert. Er erzählte zum Beispiel wie er zum ersten mal mit 11 Jahren mit Judenhass konfrontiert wurde und dass er Angst hatte seine Religion und Herkunft preiszugeben. Außerdem berichtete er von dem Judenhass in der Rap-Szene, dass sogar bekannte Rapper mit vielen Fans sich antisemitisch äußern und dafür sogar noch Zuspruch bekommen. Das führte letztendlich dazu, dass er seine bereits erwähnte Show "Rap am Mittwoch" 2018 beendete, da sogar während der Show judenfeindliche Bemerkungen gemacht wurden. Auch erzählte er uns, dass er am Tag vor seinem Besuch am FEG Morddrohungen erhalten hatte. Auch ist es sehr erschreckend, dass es immer noch so viele Antisemiten in Deutschland gibt. Es war ihm wichtig, uns das richtig entgegenzubringen, und er hatte Spaß daran, uns zu Dingen zu befragen. Bis auf den Teil mit seinen Erfahrungen war die Stimmung recht ausgelassen, da er auch ab und zu mal einen Witz gemacht hat. Trotz des Themas schien es ihm Spaß zu machen, mit den Schülern zu sprechen.

Insgesamt war der Vortrag sehr bewegend, da man von ihm gehört hat wie es sich anfühlt und was in solch einer Situation in einem vorgeht. Es sollte dringend mehr gegen Antisemitismus gemacht werden, da man nur gemeinsam dagegen vorgehen kann.

 

Das FEG heißt 92 neue Fünftklässler willkommen!

Am Montag, dem 13. September 2021, durfte unser Schulleiter Stefan Wilking 92 aufgeregte Fünftklässler offiziell am Friedrich-Eugens-Gymnasium begrüßen. Bei bestem spätsommerlichem Wetter fand die diesjährige Einschulungsfeier wieder coronakonform unter Beachtung aller wichtigen Gesundheits- und Hygieneregeln auf dem Schulhof des FEG statt.

schuelersprecher v2Wie auch letztes Jahr wurde die Einschulungsfeier mit einer musikalischen Einlage des Unterstufenchors unter der Leitung von Florian Löthe eröffnet. Nach der Begrüßung durch Stefan Wilking und der Vorstellung der Verantwortlichen der S-Bar, der Schülersprecher und der Verbindungslehrer hörten die neuen Fünftklässler die Geschichte von Boaz aus "Ein Indianer wie du und ich" von Erna Sassen, in der Boaz für seinen Mut belohnt wird, weil er für seine Freundschaft zu Aisha kämpft. Eine schöne, kindgerechte Geschichte, die dazu motivieren soll, auch in schwierigen Momenten stets Mut zu beweisen und für sein Glück zu kämpfen. Zur Erinnerung an Boaz´Geschichte erhielten die neuen Fünfer je eine bunte Murmel, die sie vom ersten Schultag an als Mutmacher und Glücksbringer durch die gesamte Schulzeit begleiten soll - in allen schönen, aber vor allem auch in den schwierigen Momenten.

schueler gruppePassend zum sonnigen Wetter wurden den 92 Fünftklässlern von ihren neuen Klassenlehrerteams 92 Sonnenblumen überreicht, die sie im Anschluss auf den Klassenfotos direkt präsentieren konnten, bevor es zu einer ersten Klassenlehrerstunde in ihre neuen Klassenzimmer ging. Dort erwarteten die neuen Fünfer grüne FEG-Shirts für ein noch besseres Gefühl der Zugehörigkeit zum FEG und SMV-Schulplaner, die einen strukturierten Start in das erste Schuljahr am FEG ermöglichen. Die T-Shirts und Schulplaner werden jedes Jahr vom Verein der Ehemaligen und Freunde des Friedrich-Eugens-Gymnasium für die jüngsten Mitglieder der Schulgemeinschaft gespendet.

Während der ersten Klassenlehrerstunde ihrer Kinder wurden die Eltern mit weiteren Informationen zur Gestaltung des Übergangs von der Grundschule auf das Gymnasium und anschließend durch die Bewirtung der 9. Klassen auch kulinarisch unter Einhaltung der essentiellen Hygienemaßnahmen gut versorgt.

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung - dank der hervorragenden Zusammenarbeit aller Beteiligten. Wir hoffen, dass auch das anstehende Schuljahr 2021/22 unseren neuen Fünfern als ein gelungenes erstes Schuljahr in Erinnerung bleiben wird und dass ihre Murmeln ihnen bis zum Abitur Mut machen und Glück bringen!

Sonnenblumen

 

 

Lernbrücken 2021 - das Nachmittagsprogramm

Während der Lernbrücken in den Sommerferien sollten nicht nur fachliche Inhalte vermittelt werden, zusätzlich sollten den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern positive soziale Erlebnisse an der Schule ermöglicht werden.

Pro Lernbrücken-Woche gingen jeweils 13 Schülerinnen und Schülern das Abenteuer ein, nach dem morgendlichen Lernen, sich am Nachmittag auf das etwas andere Sommerferien-Programm einzulassen. Bei der Programmgestaltung wurden die Wünsche der Teilnehmenden berücksichtigt und es konnten viele der Wünsche erfüllt werden.

Den ersten Tag verbrachte die Gruppe bei sinnflutartigen Regenfällen draußen sehr jahrbuch3sportlich in der FEG-Turnhalle. Bei deutlich besserem Wetter an Tag zwei wurde der Sportplatz mit Pfeil und Bogen in Beschlag genommen. Nein, das Mittagessen mussten wir nicht selbst erlegen, dafür sorgte zum Glück das Team der Ess-Bar. Es war jedoch für alle spannend, ob wir den roten Kreis in der Mitte der Zielscheibe treffen würden. Später wurden Luftballons auf den Zielscheiben platziert, die leider nicht lange überlebt haben.

Hoch hinaus ging es an Tag drei, in den Waldklettergarten nach Zuffenhausen. Unerschrocken wagten sich die ersten gleich zu Beginn in schwindelerregende Höhen. So mancher Mentor musste erkennen, dass 11 Meter über der Erde verdammt hoch sind und es nicht besser wird, wenn der Untergrund ständig wackelt. Trotz mancher Schreie der Verzweiflung haben alle die verschiedenen Parcours mit Bravour gemeistert und haben nach der Abfahrt mit der Seilrutsche wieder den sicheren Boden erreicht.

Zum Ausklang der ersten Woche liesen wir es am Donerstag mit Minigolf etwas ruhiger angehen. Ob so manches Hole in One tatsächlich getroffen wurde, wie es auf dem ein oder anderen Spiel-Zettel vermerkt wurde, lässt sich nicht mehr überprüfen. Der Videobeweis war an diesem Tag leider defekt.

Mit GPS-Geräten ausgestattet wollten wir zu Beginn der 2. Woche herausfinden, was sich hinter den Schätzen des Westens verbirgt. Bei dem Geo-Cache galt es herauszufinden, wann so manches altes Haus im Stadtbezirk erbaut wurde oder welche Tiere über Hauseingängen thronen. Die vorgegebenen Koordinaten führten uns von Rätsel zu Rätsel. Die Ziel-Koordinaten wurden schließlich durch eine komplizierte Rechnung anhand der einzelnen Rätsel-Lösungen gefunden. Als Belohnung im Ziel wartete Eis.

Da wir am Montag viel gelaufen sind, musste es am Dienstag zur Abwechslung eine leichte Tätigkeit im Sitzen sein. Die Tätigkeit bestand darin, einen der zwei zur Auswahl stehenden Filme im Kino anzuschauen und dabei möglichst geräuscharm einen Eimer Popcorn zu verputzen.

Ein Highlight war dann der Besuch der Sprungbude. Zu Beginn wurden unsere Füße sehr modisch mit schwarz-gelben Sprungsocken eingekleidet. Damit ausgestattet wurden die verschiedenen Trampoline erobert. An Basketballkörben gelang ein Dunk nach dem anderen und in die weichen Sprungmatten wurden die wildesten Salti geschlagen. Wir sprangen und hüpften was unsere Lungen hergegeben haben. Am nächsten Morgen grüßte bei fast allen ein tierischer Muskelkater.

Durch den Muskelkater vom Vortag geriet die Partie Bowling am nächsten Nachmittag zur sportlichen Herausforderung. Trotzdem fielen die Pins um und es gelangen einige Strikes. Mit dem Bowling endete das Nachmittagsprogramm der Lernbrücken. Allen, die dabei waren, hat es sehr viel Spaß gemacht.

Ein ganz herzlicher Dank gilt dem Verein der Ehemaligen und Freunde des Friedrich-Eugens-Gymnasium. Ohne die großartige Unterstützung durch den Verein wären die Programmpunkte nicht zu realisieren gewesen.

Ebenso gilt der Dank Mia H., Oskar O. (beide 10. Klasse), Nita R. (Abitur 2020) und Nick W. (Praktikant bei der Evang. Jugend Stuttgart), welche die Schülerinnen und Schüler toll betreuten und einige der Programmpunkte eigenverantwortlich geplant haben.