Vier Stolpersteine erinnern im Stuttgarter Westen an die Familie Katz, die während der nationalsozialistischen Herrschaft ausgegrenzt, verfolgt und aus Deutschland vertrieben wurde. In den USA fand sie schließlich eine neue Heimat.
Die Tochter, Henny Porter, lebt noch. Sie ist 101 Jahre alt und konnte aufgrund ihres Alters nicht an der Verlegung der Stolpersteine für ihre Familie teilnehmen. Sie schickte ihren Sohn und ihren Enkel, die dabei waren, als Marion Weber von der Initiative „Gegen das Vergessen: Stolpersteine für Stuttgart“ über das Schicksal der Familie Katz berichtete und Gunter Demnig die Steine einsetzte.
Zusammen mit Schülerinnen des Mädchengymnasiums St. Agnes hat die Klasse 9b an der Verlegung teilgenommen. Dass so viele junge Menschen Anteil am Schicksal ihrer Familie nehmen, hat den Sohn und den Enkel sehr berührt und sehr gefreut.



